Man konnte eine Feder fallen hören, als am vergangenen Mittwoch das erste PITCHIVAL im Hörsaal 2 des Audimax der Universität Greifswald begann. Acht Studierende präsentierten ihre Ideen für praxisnahe Abschlussarbeiten und machten schnell deutlich, wie viel Potenzial in den Nachwuchskräften der Region steckt. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Welcome Center Vorpommern-Greifswald der ABS gGmbH. Ziel war es, Studierende, Unternehmen und regionale Akteure frühzeitig miteinander zu vernetzen und neue Perspektiven für Berufseinstiege sowie praxisnahe Abschlussarbeiten in Vorpommern-Greifswald zu schaffen.

Die Themen der Pitches zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und international die Ideen der Nachwuchskräfte an der Universität Greifswald sind: Von Moor- und Klimaschutz über Wasseraufbereitung, psychische Gesundheit und Pflege bis hin zu Regionalentwicklung und Geschichte reichte das Spektrum der vorgestellten Arbeiten. Eine Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft bewertete die Präsentationen anhand festgelegter Kriterien und prämierte die überzeugendsten Ideen. Neben Preisgeldern wurden unter anderem Hotelgutscheine für Usedom sowie ein Einkaufsgutschein für den Hofladen in Greifswald (Am Helmshäger Berg 3) vergeben.

Doreen Au, Geschäftsführerin der ABS gGmbH (Trägerin der Welcome Center Vorpommern-Greifswald), zeigte sich begeistert: „Die Veranstaltung war noch mitreißender, als ich es mir vorgestellt habe. Es ist beeindruckend, welcher regionalen Themen sich junge Nachwuchskräfte aus aller Welt hier an der Uni Greifswald annehmen. Unser Landkreis kann davon nur profitieren!“

Auch in den Pausen und beim offenen Ausklang wurde intensiv diskutiert, genetzwerkt und Kontakte geknüpft. Studierende kamen mit Unternehmen, Hochschulvertretenden und regionalen Partnern ins Gespräch – genau das, was das Format erreichen wollte.

Sowohl die Studierenden als auch die Jurymitglieder waren sich am Ende einig: Das PITCHIVAL sollte unbedingt fortgesetzt werden.

Das Bild zeigt die acht Studierenden, die mit ihren Abschlussarbeiten um die ersten drei Plätze konkurrierten: (v.l.n.r.) Thomas Maussner, Maike Münstermann, Elin Makkar, Jule Meyer, Shadi Rezaee, Julian Wacker, Thierry Songweh.